Welche Unterlagen benötigt man für den Immobilienverkauf?

Damit Sie als Hausbesitzer Ihre Immobilie erfolgreich und reibungslos verkaufen können, bedarf es einiger Vorbereitungen. Insbesondere ist es ratsam, alle wichtigen Dokumente schon vor der Anzeigenveröffentlichung parat zu halten. Welche Unterlagen Sie auf jeden Fall benötigen, haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Grundsätzlich gilt: Je mehr aussagekräftige Dokumente Sie den potenziellen Käufern vorlegen können, desto einfacher können Sie diese von der Qualität Ihres Hauses überzeugen.

Grundriss und Wohnflächenberechnung

Generell interessieren sich Immobilienkäufer am meisten für den Grundriss und die genaue Wohnfläche Ihres Wunschobjektes. Haben Sie diese Unterlagen nicht parat, können Sie beim Bauamt danach fragen, wo diese Pläne in der Regel archiviert werden. Ist der Grundriss nicht mehr aktuell, ist es ratsam, eine neue Zeichnung in Auftrag zu geben. Hier werden alle geänderten Installationen und Umbauten eingetragen, die im Laufe der Jahre vorgenommen wurden. Ein weiterer Vorteil: moderne Technik und Software erlauben ansprechende 3-D-Ansichten und variable Möblierungen, die eine Präsentation im Internet und Exposé attraktiver machen. Auch bei der Wohnflächenberechnung sollten Sie möglichst auf Experten zurückgreifen, da sich sonst schnell Fehler einschleichen, etwa bei der Flächenberechnung von Räumen mit Schrägen und Balken. Architekten beispielsweise bieten neben Wohn- und Nutzflächenberechnungen auch Kubaturberechnungen an, die Aufschluss über die genaue Fläche des umbauten Raumes beziehungsweise des Brutto-Rauminhalts geben.

Gesetzlich vorgeschrieben: Der Energieausweis

Den Energieausweis fügen Sie am besten schon den Angebotsunterlagen bzw. Ihrem Inserat oder Exposé bei. Spätestens jedoch beim Besichtigungstermin müssen Sie Ihren Interessenten einen gültigen Energieausweis vorlegen. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben und kann zu empfindlichen Geldbußen führen, wenn kein Ausweis erstellt wurde. „Der Energieausweis zeigt, wie es um den Energieverbrauch der Immobilie bestellt ist. Dabei wird beispielsweise bewertet, ob diese eine gute Wärmedämmung bei Wänden oder Fenst